Engeljournal

Spirtualität

Engel sind unsere geistigen Begleiter

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Die Himmelsboten stehen uns Menschen in allen Lebenslagen hilfreich zur Seite. Wie machen sie sich jedoch bemerkbar?

Engel spielen in unserer Vorstellungswelt schon sehr lange eine große Rolle. Bereits vor 5000 Jahren gab es in Mesopotamien einschlägige Darstellungen und auch die alten Ägypter kannten Himmelsboten, wie sie am Sarkophag Tutanchamuns zu sehen sind. Über die Assyrer erreichte der Glaube an Engel das antike Griechenland und dann das Römische Imperium: Der Ausdruck „Engel“ leitet sich vom altgriechischen Wort „Angelos“ ab, das so viel bedeutet wie „Botschafter“.

Auch im Judentum, im Christentum und im Islam kommt den Engeln als Himmelsboten eine bedeutende Rolle zu. In allen drei Religionen gelten sie als geistige Geschöpfe, die über besondere Fähigkeiten verfügen und Menschen nicht nur kosmische Botschaften zukommen lassen, sondern auch vor irdischen Gefahren schützen. Dennoch sind viele überzeugt, dass Engel nur im Rahmen der göttlichen Ordnung in den Lauf der Dinge eingreifen dürfen, was erklären würde, warum auch immer wieder Unglücke geschehen.

Obwohl eine wachsende Zahl von Menschen an die Existenz von Engeln glaubt, kann kaum jemand behaupten, schon einmal einen Himmelsboten zu Gesicht bekommen zu haben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Engel keine physischen Wesen und somit unsichtbar sind. Dennoch gibt es immer wieder Schilderungen von entsprechenden Erfahrungen – auch, wenn deren Art und Weise stark variiert.

Wie treten Engel in Verbindung mit uns?

Bisweilen sollen sich die Himmelsboten durch einen Lichtschein zu erkennen geben, dessen Intensität von sehr schwach bis ganz hell reichen kann. Häufiger sind Berichte von fremdartigen und dennoch sanften und angenehmen Klängen. Manchmal ist auch von einem zarten Lufthauch die Rede, der die Betroffenen liebevoll streift, oder von einem Duft, der als besonders angenehm empfunden wird. Sehr oft werden immaterielle Kontakte beschrieben, bei denen die Menschen einfach das Gefühl haben, dass sich jemand in ihrer Nähe aufhält, wenn sie allein sind.

In der überwiegenden Zahl der Fälle ist den Betroffenen überhaupt nicht bewusst, dass ein Himmelsbote in Kontakt mit ihnen tritt. Statt sich zu erkennen zu geben, verfügen die Engel über Möglichkeiten, ihre Botschaften direkt auf den Geist eines Menschen zu übertragen und damit Einfluss auf ihn auszuüben.

Das kann ein Traum ebenso sein wie eine Idee, welche eine Entscheidung erleichtert oder die Lösung eines Problems darstellt. Oft beschleicht uns aber auch nur ein ungewisses Gefühl, das uns von ganz bestimmten Handlungen abhält. Damit wäre auch das, was wir für gewöhnlich als Intuition bezeichnen, nichts anderes als das unmerkliche Eingreifen eines Himmelsboten.

Was ist der persönliche Engel?

Viele Leute gehen davon aus, dass jeder Mensch vom Augenblick seiner Geburt an einen ganz individuellen Engel hat, den man als Geburtsengel oder Schutzengel kennt und der ihn ein Leben lang begleitet. Sie wollen daher mehr über ihren persönlichen Begleiter wissen und erfahren, wer dieser Engel eigentlich ist.

Als die bedeutendste Quelle hierfür gilt die Kabbala, die mystische Tradition des Judentums, deren Wurzeln in der Thora liegen, die aber im Lauf der Zeit auch Elemente aus anderen Religionen und Philosophien aufnahm. Der kabbalistischen Lehre zufolge gibt es 72 Geburtsengel, die jeweils für eine Phase von fünf oder sechs Tagen eines Jahres verantwortlich sind.

Leider widersprechen die allenthalben kursierenden Listen einander sowohl hinsichtlich der Namen als auch der Charakterisierung der einzelnen Geburtsengel, sodass es sich auf jeden Fall empfiehlt, jemanden um Rat zu fragen, der mit der Kabbala und den darin geschilderten Himmelsboten vertraut ist!

Sind Engel auch Geistführer?

Nicht selten werden Engel mit sogenannten „Geistführern“ oder „Spirit Guides“ gleichgesetzt, was jedoch nach allgemeiner Ansicht nicht ganz korrekt ist. Zwar gehören sowohl Engel als auch Geistführer überirdischen Sphären an, doch gelten die Himmelsboten vor allem als unsere Beschützer, während die Spirit Guides für unser spirituelles Wachstum verantwortlich sind.

Vor allem aber sind Engel himmlische Wesen, die nie ein irdisches Dasein führten, während es sich bei Geistführern um Verstorbene handelt, die nach ihrem Tod in eine höhere spirituelle Ebene aufstiegen. Da die Spirit Guides einst auf Erden lebten, sind sie mit den menschlichen Sorgen, Ängsten, Schwächen und Versuchungen bestens vertraut und können uns helfen, wenn wir vor geistigen Problemen stehen. Ihre Aufgabe ist es, uns neue Einsichten zu vermitteln und damit unsere geistige Entwicklung zu fördern.

Auch Geistführer wollen nur unser Bestes und verurteilen uns nicht, wenn wir Fehler begehen, denn solche Fehlgriffe sind manchmal nötig, um zu lernen. Spirit Guides beraten uns allerdings nur dann, wenn wir sie auch darum ersuchen. Daher ist vielen Menschen gar nicht bewusst, dass sie einen solchen Geistführer haben …

Wie nehmen wir Kontakt zu Engeln auf?

Wenn wir nicht warten wollen, bis sich ein Engel an uns wendet, sondern ihn kontaktieren wollen, ist das kein einfaches Unterfangen. Man bezeichnet den Vorgang mit dem englischen Wort „Channeling“, was so viel heißt wie „einen Kanal öffnen“. Dazu versetzen sich Medien in einen tranceähnlichen Zustand, in dem sie sich mit den Himmelsboten in Verbindung setzen und deren Botschaften empfangen können.

Weit verbreitet ist die Vorstellung, dass eigentlich jeder Mensch mit den Engeln kommunizieren könne. Das ist grundsätzlich richtig, denn diese Fähigkeit ist sehr wohl erlernbar, gibt es doch einige Menschen, die es schafften, durch intensives Training zu Medien zu werden.

Leider ist jedoch dazu für gewöhnlich ein überaus langwieriger und aufwendiger Lernprozess nötig, der sehr viel Zeit und Mühe in Anspruch nimmt. Daher empfiehlt es sich für einen Normalverbraucher eher, ein Medium zu konsultieren, um Kontakt zu einem Engel herzustellen und mehr über diese wunderbaren Lichtwesen zu erfahren!

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